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Der Energiecharta-Vertrag (ECT)

Der Energiecharta-Vertrag (Energy Charter Treaty, ECT) ist ein multilateraler Vertrag, der 1994 in Kraft trat und darauf abzielt, die Zusammenarbeit im Energiesektor zwischen den Unterzeichnerstaaten zu fördern. Er schafft einen Rahmen für Investitionen, Handel, Transit und die Beilegung von Streitigkeiten im Energiebereich.

Kernpunkte des ECT:

  • Investitionsschutz: Er gewährt ausländischen Investoren im Energiesektor in den Vertragsstaaten Schutz vor unfairen oder diskriminierenden Maßnahmen und ermöglicht ihnen, Staaten vor internationalen Schiedsgerichten zu verklagen (Investor-Staat-Streitbeilegung, ISDS).
  • Handel: Der Vertrag zielt darauf ab, offene und diskriminierungsfreie Energiemärkte zu schaffen und folgt dabei den Regeln des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens (GATT) und der Welthandelsorganisation (WTO) im Energiebereich.
  • Transit: Er gewährleistet den freien Transit von Energieressourcen durch die Vertragsstaaten.
  • Streitbeilegung: Neben der ISDS sieht der Vertrag Mechanismen für die Beilegung von Streitigkeiten zwischen den Vertragsstaaten vor.
  • Energieeffizienz und Umweltschutz: Der ECT beinhaltet auch Bestimmungen zur Förderung der Energieeffizienz und zur Minimierung der Umweltauswirkungen der Energieproduktion und des Energieverbrauchs.

FSC-Zertifikat

Der 1993 in Bonn gegründete FSC (Forest Stewardship Council) hat das Ziel eine nachhaltige Waldnutzung zu sichern und stellt dazu weltweit einheitliche Standards auf.
Ein FSC-zertifiziertes Produkt stammt also aus nachhaltiger und umweltgerechter Waldnutzung. Durch unabhängige Zertifizierungsstellen wird jährlich die Einhaltung der Standards kontrolliert.
Zertifiziert wird zum Einen die Forstwirtschaft, zum Anderen Produktketten von Produkten die direkt oder indirekt aus Holz bestehen.

Unbekannter Autor, Public domain,
via Wikimedia Commons

Auf Millionen von Produkten weltweit findet sich das FSC-Siegel. Während die Kriterien bei Holzprodukten verglichen mit anderen Siegeln strikter und hochwertiger sind, ist FSC bei Papierprodukten nach Angaben des Umweltbundesamtes nur zweite Wahl.
Hier wäre der Blaue Engel das bessere Siegel.

  • Besteht ein Produkt zu 100 % aus FSC-zertifiziertem Holz, wird es nur mit dem FSC-Zeichen, der Zertifizierungsnummer des Herstellers sowie und einem Erklärungssatz gekennzeichnet.
  • Produkte aus weniger als 100 % FSC-Holz können genau so gekennzeichnet werden, wenn zusätzlich der Anteil an FSC-zertifiziertem Holz in Prozent angegeben wird.

Downcycling

Upcycling und Downcycling sind eigentlich Begriffe aus der Abfallwirtschaft.
Ist der nach dem Recyclingprozess gewonnene Stoff höherwertig als der ursprüngliche, spricht man von Upcycling, ist der neue Stoff geringwertiger spricht man von Downcycling.
Unter Upcycling versteht man im Allgemeinen Sprachgebrauch inzwischen aber die Wieder- oder Weiterverwendung eines ausgedienten Gegenstandes, wobei dieser auch zweckentfremdet sein kann.
Je länger ein Gegenstand in Gebrauch ist, desto später muss ein neuer angeschafft bzw. produziert werden.
Ist ein Gegenstand auch nach einem Upcycling nicht mehr nutzbar, sollte als Entsorgungsweg auf jeden Fall das Recycling vor der Vernichtung oder einer Endlagerung stehen.